JÖRN ZAHN

Garten-und Landschaftsbau

  • Natursteinplatten und Natursteinpflaster
    ein lockerer Terrassen-Belag aus verschiedenen Größen
  • Rosen - immer schön
  • Klatschmohn
    ein Vorbild vom Feld für unsere Gärten
  • Betonplatten an Holz
    ein Materialmix sorgt für Abwechslung
  • Natursteinmauer aus Muschelkalk
    eine schöner Hintergrund für prachtvolle Stauden
  • Akelei
    in vielen Farben eine Frühjahrsfreude
Nicht gegen grau, sondern für grün!

Nicht gegen grau, sondern für grün!

 Nicht gegen grau, sondern für grün!
„Rettet den Vorgarten“ setzt auf gute Gründe
„Schottergärten sind pflegeleicht!“ Diesen Satz könnte man zweifellos als moderne Mär bezeichnen. Denn tatsächlich machen die grauen Flächen mit der Zeit mehr Arbeit als standortgerecht bepflanzte Vorgärten. Dennoch gehen viele Hausbesitzer oft vom Gegenteil aus.


Das bestätigt auch Achim Kluge, Vizepräsident des Bundesverbands Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau (BGL) e.V.: „Aus einer repräsentativen Marktstudie der GfK wissen wir, dass das Hauptmotiv für eine Schotterwüste tatsächlich deren vermeintliche Pflegeleichtigkeit ist. Dabei ist das ein Trugschluss. Denn schon bald fällt organisches Material – also Samen und Blätter – zwischen den Schotter und den Split. Dort verrottet es und bildet eine Humusschicht, die hartnäckigen Unkräutern, aber auch Flechten und Moosen ideale Bedingungen zum Wachsen bietet. Diese dann wieder zu entfernen, gestaltet sich als schwierig und langwierig. Auch das Unkrautvlies hilft dann nichts.
Versiegelte und verschotterte Vorgärten machen nicht nur viel Arbeit, sondern haben zudem spürbar negative Auswirkungen auf ihre Umgebung. Zum einen heizen sie sich während des Tages stark auf und geben diese Hitze nachts wieder ab – direkt am Haus. Zum anderen nehmen sie Regenwasser nur bedingt auf, beziehungsweise sorgen für Störungen im natürlichen Wasserkreislauf. Die Folge ist, dass das Oberflächenwasser nicht mehr zur Verdunstung zur Verfügung steht. Damit beeinflussen sie direkt auch das städtische Kleinklima und verstärken noch die Belastungen der Menschen im Sommer, insbesondere in den sogenannten Tropennächten.
Darüber hinaus bieten Schotter, Kies und Split der Tierwelt weder Nahrung noch Rückzugsorte. Gerade in Zeiten, in denen der Vogelrückgang sowie das Insektensterben in aller Munde ist, spielen diese Aspekte eine immer schwerwiegendere Rolle.
Grüne Vorgärten ins Rampenlicht!
Pflanzen nehmen Regenwasser auf und verdunsten es über ihre Blätter. Auf diese Weise kühlen sie die Luft merklich. Sie binden aber auch Feinstaub und produzieren Sauerstoff, bieten Insekten und Vögeln wichtige Nahrung sowie Verstecke und Lebensraum. Bäume und hohe Gräser sorgen für Privatsphäre, indem sie die Fenster und den Eingangsbereich vor neugierigen Blicken abschirmen, zugleich spenden sie im Sommer angenehmen Schatten. Auch in Bezug auf die Pflegeleichtigkeit sind bepflanzte Vorgärten die beste Wahl. So lässt eine geschickte, flächendeckende Gestaltung mit Bodendeckern unerwünschten Wildkräutern beispielsweise kaum Platz zum Wachsen. „Es gibt zahlreiche Argumente für Pflanzen und wir möchten Gartenbesitzer lieber überzeugen als dazu beitragen, dass es weitere Vorgaben und Verbote gibt!“
Dies dürfte gelingen, denn aus der Marktstudie wissen wir, dass auch Besitzer von Schottervorgärten bepflanzte Vorgärten schön finden.

(Quelle: Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.)

 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.